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Nicht in die pralle Sonne und Finger weg von Alkohol: Johanniter geben Tipps zum richtigen Verhalten bei Spitzentemperaturen
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INFODIENSTE | Gesundheitstips
Dienstag, den 17. Juni 2014 um 10:58 Uhr

In den letzten Tagen wurden wieder Spitzentemperaturen von über 30 Grad Celsius erwartet. Gerade ältere und chronisch kranke Menschen sind jetzt besonders gefährdet, doch einen Hitzekollaps können auch jüngere Menschen erleiden. Insbesondere übermäßiger Alkoholgenuss belastet an heißen Tagen den Kreislauf zusätzlich - eine gefährliche Mischung.

„Erste Anzeichen einer Hitzeerschöpfung sind Schwindel, Übelkeit, Kreislaufstörungen und das Gefühl, sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können“, sagt Simon Little, Landesarzt der Johanniter in Hessen und Rheinland-Pfalz. „Nur wenn der Betroffene bei Bewusstsein ist, darf und soll er trinken“, erläutert Simon Little. „Außerdem kann man ihn vorsichtig kühlen.“ Um drastische Temperaturstürze zu vermeiden, empfiehlt es sich, sanft die Körpertemperatur mit kalten Umschlägen zu senken. Für den Rest des Tages ist es wichtig, sich zu schonen.
Wer sich trotz Hitze im Freien aufhalten möchte oder muss, sollte ein paar wichtige Dinge beachten. Die Johanniter raten dazu, sich im Schatten aufzuhalten und längere Aufenthalte in der direkten Sonne zu vermeiden. Außerdem sollte ausreichend getrunknen werden, vor allem nicht-alkoholische Getränke. Auch eine Kopfbedeckung und luftige Kleidung helfen bei praller Sonne. Körperliche Anstrengung sollte vermieden und bewusst Pausen eingelegt werden.
Bei schwerer Überhitzung droht sogar Bewusstlosigkeit. Dann sind wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu beachten: Bei einem Zusammenbruch muss umgehend der Rettungsdienst über die 112 verständigt werden. Die betroffene Person sollte in den Schatten gebracht werden. Reagiert der Betroffene nicht auf Ansprache oder Berührung, sollten Atmung und Puls geprüft werden. Atmet die betroffene Person normal, sollte der Ersthelfer sie in die stabile Seitenlage bringen. Atmet der Bewusstlose gar nicht oder nicht normal, muss umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. Einem Menschen ohne Bewusstsein dürfen keine Getränke verabreicht werden, er könnte daran ersticken. (spa/Foto: Privat)

 

 

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