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Lesermeinung: "In Paris wird begrünt, in Speyer zugepflastert"
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LESERMEINUNGEN | LESERBRIEFE
Montag, den 07. Dezember 2015 um 11:30 Uhr

Den aktuellen Weltklimagipfel in Paris nimmt Hans-Peter Cußler aus Speyer zum Anlass, sich über seine Heimatstadt Gedanken zu machen: "In Paris tagt der Weltklimagipfel und sucht mit prominenter Beteiligung Wege aus der Weltumweltkrise. Wie kann man der Erderwärmung, der Luftverschmutzung, der Treibhausgase etc. beikommen? Was ist zu tun, damit sich unsere Städte durch den Klimawandel nicht noch mehr aufheizen?

In Paris beispielsweise pflanzt man gezielt Bäume und Sträucher um so die Hitze abzuhalten und Treibhausgase zu absorbieren. Zu besichtigen auf der Place de la République, die vor etwa zwei Jahren “klimaoptimiert” wurde, ohne dass dadurch der Gesamteindruck gelitten hätte.
In Speyer ticken auch 2015 die Uhren andersherum. Eine echte Begrünung der Hauptstraße wurde schon vor Jahren abgelehnt, da sie den Charakter der “Via Triumphalis” und den Domblick nachhaltig verändern würde. Der St.-Guido-Stifts-Platz wurde erst kürzlich regelrecht zugepflastert, der Heinrich-Lang-Platz könne wesentlich mehr Grün vertragen, der Zustand des Fischmarkts ist beschämend, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die Speyerer SPD macht, obwohl Großkoalitionär, zu Recht darauf aufmerksam, welche Auswirkungen der Bau des Südbahnhofs auf das Kleinklima eines ganzen Stadtteils haben muss, wenn auf einige hundert Meter das wuchernde Grün am Bahndamm durch viel Beton und Glas auf Stockwerkshöhe “ersetzt” würde. Dazu sinngemäß der OB (CDU): Sicher hat ein solches Bauwerk Auswirkungen auf das Klima in seinem Umfeld (ein in Jahrzehnten harmonisch gewachsener Stadtteil in Speyers Westen). Die gesamte Stadt sei davon nicht betroffen. Kein Aufschrei der GRÜNEN und anderer Umweltaktivisten, die sonst jedem Grashalm hinterher weinen, der niedergetrampelt wird. Und, bisher hatte ich immer gedacht, ein Oberbürgermeister sei für alle Bürger da. Nicht so in Speyer."

 

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