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Lesermeinung: "Siedlung bereits in der Vergangenheit schon mehrfach als Auffanglager für Zuwanderer"
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LESERMEINUNGEN | LESERBRIEFE
Freitag, den 09. Februar 2018 um 15:13 Uhr
Im Zusammenhang mit der AfA geht Stadtrat Friedel Hinderberger (SPD) auf die schwierige Historie des Stadtteils Speyer-Nord ein: "Auch ich war Teilnehmer der Veranstaltung am Dienstag in der Kurpfalzkaserne. Meine Enttäuschung  war groß und ich habe wegen des unmöglichen Verhaltens eines Teils der Teilnehmer frühzeitig die Veranstaltung verlassen. Nachdem die Offiziellen auf der Bühne ihre Berichte vorgetragen hatten, die ständig von unqualifizierten Zwischenrufen begleitet wurden, war mir klar, dass diese Veranstaltung nicht so wird, wie ich es erhofft hatte.

Auch ich bin nicht glücklich über die Einrichtung in der ehemaligen Kaserne. Gerne hätte ich mir eine andere Lösung für unsere Stadt, vor allem für unseren Stadtteil, gewünscht. Dabei bin ich mir nicht sicher, ob der Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) alles versucht hat, mit Ministerin Anne Spiegel (Grüne) - sie hat ja einmal in der Siedlung gewohnt - das Optimale für Speyer zu erreichen.
Ich bin vor allem deshalb gegen die Einrichtung, weil die Siedlung bereits in der Vergangenheit schon mehrfach als Auffanglager für Zuwanderer gedient hat. Ist das vergessen? Alles Problematische wurde schon immer gern in den Norden der Stadt abgeschoben.
Es begann in den dreißiger Jahren, als man die Ärmsten der Armen in Holzbaracken in den "Stundenwald" in der Nähe des Schlehdornweges weit vor die Tore der Stadt umquartierte.
Dann kamen die A und B Blöcke, wiederum für die Ärmsten, an der Ecke Birken/Sandornweg. Es ging weiter mit Einfach-Reihenhäusern, wieder für die Ärmsten der Armen, auf dem Gelände hinter dem Stundenwald anstelle der Holzbaracken.
Politisch erreichten wir, dass die Bewohner diese Häuschen in Eigentum übernehmen konnten. Die Gebäude sowie das gesamte Gebiet wurden durch Fleiß der Bürger aufgewertet.
Mit Hilfe der Politik und der Siedlergemeinschaft brachten wir Ärzte und Versorgung in die Siedlung. Das Gebiet, die Siedlung, wurde Zug um Zug aufgewertet.
Für mich ist die AfA ein Rückschlag für die Bürger im Speyerer Norden. Über 1.000 Flüchtlinge halten sich in Zukunft vorwiegend in Speyer-Nord auf. Da bin ich gespannt, wie sich die Siedlung entwickelt."

Hinweis: Die in Leserbriefen geäußerten Meinungen decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

 

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