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Kein "Jackpot": Stadtrat zeigt mit Industriehof-Beschluss Spekulanten die rote Karte - Rückendeckung für zukünftige Oberbürgermeisterin
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SPEYER | Speyer heute
Mittwoch, den 20. Juni 2018 um 07:36 Uhr

Kommentar
von Klaus Stein
Das war eine bemerkenswerte Stadtratssitzung - ich scheue mich nicht, sie als "Sternstunde" zu bezeichnen. Es war das erste Mal in den vergangenen 20 Jahren, dass Spekulanten die rote Karte gezeigt wurde. Bisher konnten Investoren ihre Pläne fast ungehindert realisieren, denn vor allem die CDU stand für hochpreisige Wohnbebauung. Dies führte zu einem sprunghafen Anstieg der Grundstücks- und Immobilenpreise. Auch diesmal hatten die Schwarzen wohl ein Herz für die neuen Industriehof-Besitzer, denn  Fraktionsvorsitzender Axel Wilke verteidigte in einer flammenden Rede die Verwaltungsvorlage.

 

Deren Annahme wäre für den Investor so etwas wie der "Jackpot" im Lotto gewesen - zulasten der dort ansässigen Unternehmen und sonstigen Mieter. "Wir stimmen der Verwaltungsvorlage zu", so Wilke, der sich allerdings "geschmeidig" zeigte und nur wenige Minuten später, angesichts einer drohenden Abstimmungsniederlage, auf die Mehrheitsmeinung umschwenkte.
Besonderer Dank gebührt Claus Ableiter (BGS), der durch seinen kompetenten Redebeitrag wohl überzeugte. Daran änderte auch nichts, dass der Noch-Oberbürgermeister ihn angiftete, "Herr Ableiter, was sie vortragen ist falsch", wobei Eger den Beweis für seine Behauptung schuldig blieb.
Mit seinem Beschluss zum Industriehof stärkte der Stadtrat gleichzeitig die zukünftige Oberbürgermeisterin, für die eine andere Baupolitik zentraler Punkt in ihrem Wahlkampf war. Stefanie Seiler hat jetzt die Zeit, gemeinsam mit allen Beteiligten an einer optimalen Lösung für das Areal "Rheinufer Nord" zu arbeiten.

 

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