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Elke Jäckle scheidet nach 30 Jahren aus GBS-Aufsichtsrat aus – Rolf S. Weis hält Politik beim Schaffen von Wohnungen mit sozialverträglichen Preisen für überfordert
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SPEYER | Speyer heute
Samstag, den 23. Juni 2018 um 09:46 Uhr

30 Jahre lang war Elke Jäckle im Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Speyer(GBS), davon 15 Jahre Vorsitzende. Da sie die Altersgrenze erreicht hat, konnte sie bei der Vertreterversammlung am Donnerstag, die sie einmal mehr souverän geleitet hatte, nicht mehr kandidieren, schied aus dem Amt aus. "Sie hat sich der Genossenschaftsidee voll verschrieben", so Vorstandsmitglied Rolf S. Weis am Ende der Veranstaltung, als Ekle Jäckle mit Blumen und stehenden Ovationen verabschiedet wurde.

 

Weis hatte sich zuvor der Meinung von Experten angeschlossen, dass die Politik beim Schaffen von Wohnraum für Menschen mit mittlerem und kleinen Einkommen überfordert sei. Man habe versäumt, im ländlichen Raum technologische und sonstige Infrastruktur auszubauen und damit die Landflucht und den Zuzug in die Städte nicht eingedämmt.
Das führte in den Metropolen, aber auch in Speyer, zu einem Wohnungsmarkt, auf dem die Vermieter die Preise diktierten. Vor allem Geringverdiener seien die Leidtragenden. Als Beispiel für verfehlte Wohnungspolitik nannte Weis "Wohnen am Fluß", besser bekannt als "Erlus", wo zahlreiche hochpreisige Wohnungen die Situation in der Stadt nicht entlastet hätte.
Grundstückspekulationen würden die Baulandpreise in die Höhe treiben, so dass es von 2016 auf 2017 in nur einem Jahr Preissteigerungen bis zu 18 Prozent gekommen sei.
Auch eine Reihe durchaus verzichtbarer Vorschriften würden die Mieten in die Höhe treiben.
Weis forderte, die staatliche Wohnungsbauförderung dramatisch in die Höhe zu schrauben. An der Wohngeldschraube müsse deutlich gedreht werden, um beispielsweise kinderreiche Familien zu entlasten.
Die Baugenossenschaft werde ihrer sozialen Verantwortung gerecht. Sie stehe am "Russenweiher Gewehr bei Fuß", um dort 40 bis 50 Wohnungen zu bauen.
Zwar sei die Bilanzsumme (63,5 Mio) leicht zurückgegangen, der Eigenkapitalanteil habe aber mit 24,5 Millionen Euro auf Rekordhoch, so die erfreuliche Botschaft von Michael Schurich bei seinem Bericht über die Geschäftsentwicklung. Nicht der maximale Profit stehe im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit sondern die Verbesserung der Qualität der Wohnungen. Deshalb werde die GBS auch in diesem Jahr, ähnlich wie in den Vorjahren, wieder knapp fünf Millionen Euro in Modernisierung und Sanierung des Wohnungsbestands investieren, der aktuell 1.625 Wohn- und Gewerbeeinheiten umfasse.
Durch die Großinvestition in 30 Wohnungen und 33 Tiefgaragenplätze am "Priesterseminar“ sowie den Anbau von sechs Wohnungen im Ziegelofenweg werde man im Kahr des 100. Bestehens 2019 eine neue Rekord-Bilanzsumme ausweisen.
Auch der technische Vorstand Ingo Kemmling betonte, dass die Wohnqualität von zentraler Bedeutung sei. deshalb lege man nicht nur Wert auf einen guten Zustand der Wohnungen sondern entwickle sie auch technisch weiter durch energiesparende Heizanlagen oder Eigennutzung des durch Photovoltaik erzeugten Stroms. Kemmling gab einen Überblick über die 2017 durchgeführten und 2018 geplanten Sanierungsmaßnahmen.
In seinem Grußwort lobte Oberbürgermeister Hansjörg Eger das Engagement der GBS wenn es um Schaffung von Wohnraum für Normalverdiener geht.
Bei den Aufsichtsratswahlen wurden Gabi Tabor und Walter Feiniler wiedergewählt. Die Diplom Volkswirtin Christa Berlinghoff wurde neu in das Gremium gewählt. Stefanie Höhl bekam nicht die erforderliche Stimmenzahl. (ks/Fotos: ks)

 

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